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<pre>Nicht einmal eine halbe Stunde brauchte es, als die Hausherren dank eines Eigentores von Alex Oxlade-Chamberlain erstmals jubelnd die Hände in die Höhe rissen. Der Platzverweis von Olivier Giroud in Minute 40 verschärfte die Situation für die Engländer zusätzlich und eröffnete den Gastgebern fortan Raum für gefährliche Konter.  <p> So wünschen es sich die Dortmund-Verantwortlichen auch diesmal. Leicht wird es allerdings nicht…  <p>  Zwar rief die erste K.o.-Runde gegen die alte italienische Dame ins Gedächtnis, dass der stets gepflegte Titeltraum gegen ein Top-Team durchaus auch einmal etwas früher enden kann; derartige Zitterpartien sind aber tatsächlich allerhöchstens gegen die absolute europäische Elite vorgesehen. <p> „Wir müssen in unserem nächsten Spiel gegen Bayern München ein Ergebnis erzielen“, ist sich auch Trainer Wenger über den Ernst der Lage bewusst. <p>  Auch wenn es schon ruhigere Zeiten im Parc des Princes gab, so konnten Neymar & Co. immer wieder für Torgefahr sorgen und auch die Mitspieler wie den formstarken Ander Herrera in Szene setzen.  </pre>


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<pre>Nun wartet in der nächsten Runde ein alter Bekannter: Real Madrid. Damit erwartet uns eine Neuauflage des Finalspiels der Saison 2016/17, das die Turiner, trotz Halbzeit-Unentschieden am Ende doch noch mit 1:4 verloren.  <p> In jenen Play-offs wäre es den Serben somit beinahe zum Verhängnis geworden, dass sich seit der jüngsten Transferperiode einmal mehr zahlreiche Leistungsträger bei deutlich finanzkräftigeren Vereinen verdingen.  <p>  Den bedauernswerten Polen kam es somit wohl teuer zu stehen, dass man in Dortmund noch gehörig über die vorangegangene Pleite in Leipzig verärgert war; selten einmal zuvor ist einer Mannschaft eine derart überzeugende Wiedergutmachung geglückt. <p> Gerade diese Stärke gegen die ganz großen Namen ist es, die Manchester City vor allem in jüngerer Vergangenheit vermissen ließ. In der Liga zog man gegen die direkten Konkurrenten zumeist den Kürzeren. <p>  Die Wettfreunde sehen das jedoch ein klein wenig anders. Grund dafür ist die Tatsache, dass es Real Madrid im laufenden Bewerb nicht einmal in zehn Partien geschafft hat, hinten die Null zu halten.  </pre> 


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<pre> Auch Hoffenheim-Torhüter Oliver Baumann war frohgestimmt: „Wir hatten einige gute Konter und für das Durchschnittsalter, das wir heute auf dem Platz hatten, war es sehr gut.“  <p> Zuhause stehen die „Red Devils“ in der Königsklasse allerdings noch ohne Sieg da. Gegen den FC Valencia reichte es lediglich für eine Nullnummer und gegen Juventus Turin setzte es gar eine 0:1-Heimpleite.  <p>  Auch ohne den mehrfachen Weltfußballer des Jahres gelangen Barca in der heimischen La Liga hohe Siege. So beispielsweise nur wenige Tage nach der Partie gegen Inter ausgerechnet gegen Erzrivalen Real Madrid, das man mit 5:1 vorführte. <p>  Der FC Bayern ist in der Champions League auf Wiedergutmachung aus. Nach dem 0:1 bei Atletico Madrid peilen die Münchener am Spieltag einen Heimsieg gegen PSV Eindhoven an. <p>  Erst Recht, weil auch diesmal mit hochmotivierten Hausherren zu rechnen ist. Immerhin besteht für den Vizemeister der russischen Premjer Liga weiterhin eine realistische Chance, in der Europa League zu überwintern.  </pre>


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<pre> Doch wenngleich es Tabellen bekanntlich völlig egal ist, wie die Ergebnisse im Einzelnen zustande kamen, kann sich der FC Arsenal wohl nicht allzu lange über sein Glück freuen — über das Gefühl der Unterlegenheit tröstet schließlich selbst der versöhnliche Endstand nur unzureichend hinweg.  <p> Die im Pariser Prinzenpark erlittene 0:5-Klatsche machte schließlich überdeutlich, dass es für ein Mitmischen an vorderster Front dann wohl doch an der erforderlichen Qualität zu fehlen scheint.   <p> Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison der Reds, dass einfach zu viele Gegentreffer kassiert werden. In der Meisterschaft waren es nach den ersten elf Spieltagen ganze 17. Nur fünf Mannschaften haben noch mehr Tore einstecken müssen als Liverpool. <p>  Die Spanier setzten sich im Achtelfinale gegen PSG, einem Mitfavoriten auf den Gewinn der Champions League, in Summe mit 5:2 durch. Die Italiener trafen wiederum auf Tottenham, gegen das sie nur knapp mit einem Gesamtscore von 4:3 weiterkamen.  <p> Auf nationaler Ebene ist BATE Borisov eine Klasse für sich. Wenige Spieltage vor Meisterschaftsende ist dem Rekordmeister der neuerliche Titelgewinn nur noch theoretisch zu nehmen. International weht der Gegenwind allerdings weitaus kräftiger, was die Partie in Leverkusen vor knapp zwei Wochen deutlich gezeigt hat.  </pre>


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<pre> Fakt ist, dass aus den letzten acht Duellen mit Klubs aus dem Zarenreich für Real gleich sieben Siege entsprungen waren, bei bloß einem Remis.  <p> PSG bot im Halbfinale gegen City wenig Sehenswertes an und hatte am Ende Glück, dass mit Di Maria nur ein Spieler aufgrund einer Roten Karte das Feld verlassen musste.  <p>  Doch Vorsicht, dieser Schein trügt. Beim 1:2 gegen Dortmund fiel der Anschlusstreffer quasi mit dem Schlusspfiff, das 0:2 in Amsterdam hätte gut und gerne um vier Tore höher ausfallen können. <p>  Aus Sicht des Bundesligisten ist dies eine schier unglaubliche Perspektive. Schließlich ließ sich Bayer bei den ersten drei Auftritten derart viele unnötige Punktverluste zuschulden kommen, dass an das Überwintern im Wettbewerb zwischenzeitlich kaum noch zu denken war.  <p> Der 57-Jährige kennt das Weiße Ballett um Superstar Cristiano Ronaldo sehr gut, war er doch knapp zwei Jahre lang Coach der Madrilenen. Der Italiener führte Real unter anderem auch zum Champions League-Triumph 2014.  </pre>


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